Bin kurz weg

Donnerstag, 03. Juli 2008 01:01

In ein paar Stunden geht es für mich nach Thüringen und damit auch weg vom Internet. Für diese Woche gibt es hier also nichts mehr zu lesen, keine freigeschalteten Kommentare und überhaupt. Ein schönes Wochenende und bis später!

Schlager beißt Hippie

Mittwoch, 02. Juli 2008 11:57

Hippie-Schlager sind unerträglich - und das nicht nur, wenn sie von linksalternativen Nachwuchsmusikanten vor den ‘umsonst und draußen‘ aufgestellten Zelten nachgeträllert werden. Da waren ihre Eltern schon weiter. Gemeint sind diesmal allerdings nicht die 68er, sondern jene Mehrheit, die sich in den 70ern gänzlich unpolitischer Geschmacksverbrechen schuldig gemacht hat.

Heute fast vergessen, gab es damals ein gigantisches Angebot an ins Deutsche übersetzter Popmusik aus den USA. Diesen Liedern haftet eine subversive Doppelstrategie an, die ungewollte Einblicke ins Innerste bundesrepublikaler Geschmacklosigkeit ermöglicht. Zum einen entlarven sie ihre Originale als dümmliche Lala (manch friedensbewegter Musikfreund mag das bisher übersehen haben) und zum anderen brennen sich Smashhits wie ‘Wir sind echt am Ende‘ von ‘Christopher und Michael‘ derart ins Hirn, dass der ungetrübte Genuss von ‘Eve of Destruction‘ bis ans besungene Ende aller Tage unterbleibt.

In Zeiten, in denen die private Hippiekritik weit hinter Cartman zurück gefallen ist, kommt man nicht umhin, die Neuveröffentlichung der schlimmsten Übersetzungen als Wiederbewaffnung in letzter Sekunde zu begrüßen. ‘Pop in Germany‘ lautet der einfallslose wie treffende Titel einer Sampler - Reihe, die eben diesem Ziel gewidmet ist:

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Pop in Germany Vol. 1

… und schlimm sind sie alle von ‘Boris Browns‘ ‘Es steht ein Haus im Westen‘ (’The House Of The Rising Sun‘) über ‘Anita Traversi‘ mit ‘Es ist so schön, verliebt zu sein‘ (’As Tears Go By‘) zu ‘Marianne Rosenbergs‘ ‘Wenn es Nacht wird in Harlem‘. Selbst wer ‘Die schwarze Lady‘ von ‘Lord Ulli‘ übersteht, kapituliert spätestens bei ‘Karel Gotts‘ ‘Paint It Black‘ - Verhunzung ‘Schwarz und Rot‘.

Ich kann weder empfehlen, noch ermutigen. Ob man sich die CDs antun möchte, muss jeder mit sich allein ausmachen. Ich gebe ab an Adorno:

Letzte Worte zur EM

Montag, 30. Juni 2008 18:35

… allerdings nicht von mir - ich habe ohnehin schon ein schlechtes Gewissen, weil ich das Nervthema nun doch stärker mitgetragen habe, als ich wollte. Statt dessen Schlaues von nichtidentisches über die ‘Germanomania‘:

»[…] Die im Kapitalismus erzwungene und antrainierte Kooperationsfähigkeit der Individuen findet sich wieder im Wettkampf auf dem Rasen. Kulturindustrie verdoppelt nur die Formen der Arbeit. So jagt man wie im Beruf dem autonomen Subjekt nunmehr dem Ball hinterher. Verselbstständigte Zufallsprodukte wie Tore beim Elfmeter werden gemäß der bürgerlichen Ideologie als verdienter Erfolg gefeiert, an dem allerdings nun nicht mehr das Individuum seinen Gewinn einfährt, sondern die Masse ihre individuellen Ängste und Nöte kompensiert. […]«

… und zum Nachtisch der Psychologe Stephan Grünewald im Gespräch mit tagesschau.de:

»[…] Die Deutschen haben Angst vor der eigenen Leidenschaft, sie wird tabuisiert. Vor der WM 2006 hatten wir noch die Sorge, dass wir zu enthusiastisch sein könnten, unsere Gastgeberpflichten verletzen und das hässliche Gesicht Deutschlands wieder hervorbricht. Nach der WM hat sich das gelockert. Insofern war sie eine nationale Lockerungsübung, weil wir gemerkt haben, wir können leidenschaftlich sein und gleichzeitig noch charmante Gastgeber. Das geschichtliche Damoklesschwert, dass Leidenschaft in Deutschland immer zu Kriegen führt, ist dadurch von uns genommen worden.«

Das Interessante an seinem (ansonsten vollkommen überflüssigen) Blödsinn, ist der Kunstgriff, vertraut scheinenden Momentaufnahmen den Anschein zu verleihen, tatsächlich in a galaxy far, far away gemacht worden zu sein. Der Versuch, diese Perspektive zu denken, macht gratis high und dafür nur ein kleines bisschen wütend.

Sí, podemos!

Sonntag, 29. Juni 2008 20:37

Classless: »Ich sehe wenig Sinn darin, zu Gegenidentifikationszwecken die Nationalfahnen der jeweiligen Gegenmannschaft herumzuschwenken.« Ich sehe da auch nur wenig Sinn. Trotzdem:

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Finale Ohhoo

Gleich ist der Spuk vorbei. Zumindest der auf dem Platz. …

Nachträge:
(36:00) So, erstes Tor gefallen und der Kapitän kaputt.
(37:59) Die Kanzlerin dreht durch.
(42:17) Gelb für den blutigen.
(44:22) Naja.

Weiter geht’s:

Die Ruhe vor dem Sturm

Sonntag, 29. Juni 2008 19:52

… ist gar nicht so ruhig. Auf dem Weg zurück nach Oldenburg werde ich heute drei mal gefragt, wo ich denn heute Fußball gucke. Schlimmer allerdings die Backpfeifengesichter, die sich eben diese Frage bereits beantwortet haben, und darum geschmückt und besoffen hinter mir im Zug sitzen: Raus aus dem Dorf, rein ins Stahlbad - nur nicht zurechnungsfähig beim Public Viewing aufschlagen!

Die fünf Flaumbärte führen im Zeitraffer vor, was Regression bedeutet. Anfangs lümmeln sie noch brav - fast verklemmt - auf dem Vierersitz; nach einem Bier und zwei Kurzen (Zitat eines Sechzehnjährigen: »Ich vertrag die Kurzen nicht mehr so wie früher!«) werden sie mutiger: Ein Kronkorken fliegt in meine Richtung und trifft. Ich nehme eine Flagge als Geisel und erbitte mir Ruhe, was für’s Erste auch funktioniert. Jetzt versichern sie sich gegenseitig, dass die gemeinsame Rückfahrt natürlich nur erfolgen wird, wenn man es nicht schaffen sollte, bei »einer geilen Fotze« in Bremen zu nächtigen. Zum Bier gibt es nun auch Musik: »Poldi - Poldi - Halleluja« und die anderen Fahrgäste werden zum Mitsingen aufgefordert (erfolglos).

Der Schaffner verzichtet darauf, seine sonst so geschätzte Ruhe einzufordern und belässt es debil grinsend bei einem »Prost!«. Die Rasselbande fühlt sich ermutigt und geht zu Deutschlevel II über: »Japsen« und »Pimmelweiber« auf dem Syker Bahnsteig werden mittels Fensterklopfern begrüßt. Ich denke noch über unblutige Lösungsansätze nach, als sich die allgemeine Aufmerksamkeit zwei knutschenden Jungs im Türvorraum zuwendet. Doch die aufkeimenden Pöbeleien werden von den »Bartleckern« selbst beendet. Ein einfaches »Alles klar?« gebietet Einhalt und bis Bremen ist Fressehalten angesagt.

Auf dem Bahnsteig werden sie wieder munter, aber meine Geschichte endet trotdzem an dieser Stelle, weil die Jungs schlagartig mit dem Mob verschmelzen und nicht mehr vom übrigen Pack zu unterscheiden sind. Wie es weiter geht, ist draußen auf der Straße oder live im TV zu verfolgen. Einen schönen Abend, allseits.

Erstkontakt mit Sektor Schlaaand

Donnerstag, 26. Juni 2008 14:32

Kaum jemand kann den deutschen Fußball-Wahn noch ertragen und auch, was da für gewöhnlich unter »Kritik« fimiert, geht langsam aber sicher auf die Nerven. Ich weiß das und erzähle trotzdem kurz von gestern; vom Fanfest in meinem Keller.

Unangenehm wurde es vorher schon zwei Stockwerke höher: Russische Macker, die das EM-Spiel in der Nachbarwohnung verfolgt haben, gratulieren uns zum Sieg und verschwinden mit »Scheiß Türken« - Gebrabbel in der Nachbarschaft, wo hier und da »Deutschlaaaaand«-Rufe zu hören sind. Die hupende Blechlawine der Innenstädte gibt es hier draußen nicht und an der Luft ist es verhältnismäßig ruhig. Dann die bierbedingte Entscheidung, noch kurz in die Kneipe des Studentenwohnheims zu gucken.

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»… und lass alle Hoffnung fahren!«

Drei bis vier Schreihälse versetzen den ansonsten eher trägen Laden in Unruhe. Man trägt Flagge und Trikot, singt und hopst durch die Gegend. Musik läuft auch: »Orange trägt nur die Müllabfuhr!« ist keine scherzhafte Ausnahme, sondern Grundlage der Beschallung. Die anderen Besucher sind zwar ruhiger, scheinen meine Beklemmung aber nicht zu teilen.

Dieses aggressiv dumme Gepolter ist mein erster direkter Kontakt mit Fußball-Schlaaand. Fanmeilen und solche Dinge kenne ich nur aus dem Fernseher und meine Freunde zeigen sich erfreulich immunisiert, oder lassen mich zumindest in Ruhe. Ohne die räumliche Distanz wirkt die deutsche Feierei plötzlich wie ihre eigene Parodie: Niemand will es wirklich ernst meinen, aber alle machen mit. Defensive Selbstironie macht unangreifbar; dass »Schlaaaand« nicht besonders schlau klingt, wissen sie selbst - dass die deutsche Mannschaft beschissen gespielt hat, vermutlich auch.

Wo es nichts mehr zu diskutieren gibt, wird Freund creep zum Dichter: »Ich fühl mich grad wie ein Zivi auf Konfirmandenfreizeit, der nicht mitbekommen hat, dass eine Flasche Roter im Bus war.«

People who like GegenStandpunkt …

Montag, 23. Juni 2008 19:59

Die Musikmöger - Community Last.fm lebt davon, dass ihre Mitglieder dem System automatisiert mitteilen, was für Musik auf ihrem PC und/oder MP3-Player läuft. Die Ergebnisse werden abgeglichen und den Benutzern allerlei Krams empfohlen, der ihnen eventuell gefallen könnte. Die heimischen Audioplayer spielen nun allerdings nicht nur Musik, was manchmal unterhaltsame Folgen haben kann:

People who like GegenStandpunkt also like GegenStandpunkt - Dr. Peter Decker, GegenStandpunkt - Dr. Freerk Huisken, GegenStandpunkt auf RadioX, plemo, Mediengruppe Telekommander, Egotronic.

Zappelnde MGler müssen ein Bild für die Götter sein. Fragt sich nur noch, wer ihnen das bunte Profil gebastelt hat.

Zauberei von gestern

Sonntag, 22. Juni 2008 15:23

Jaja, so war das damals: Wir haben viel Geld für diese lustigen Spielkarten ausgegeben und Spaß daran gehabt. Heute packen wir sie noch ein, zwei mal im Jahr aus und streiten argumentfrei über den Glücksanteil des Spiels.

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Magic the Gathering

Gaiman, Lovecraft, Sherlock Holmes

Freitag, 20. Juni 2008 14:31

Wo wir gestern schon bei der bunten Welt der Unterhaltungsdinge waren: Neil Gaimans Sherlock Holmes - Pastiche ‘A Study in Emerald‘ steht als kostenloser Download zur Verfügung; zum Lesen und zum Hören. [via omnia exeunt in mysterium]. Die Geschichte ist erstmals in der Anthologie ‘Shadows Over Baker Street: New Tales of Terror!‘ erschienen, über deren Konzept sich wohl am einfachsten erklären lässt, warum die grüne Studie so wundervoll ist.

Am Anfang stehen zwei Autoren, deren immenser Einfluss auf die phantastische Unterhaltungsliteratur unbestreitbar ist: Sir Arthur Conan Doyle und Howard Phillips Lovecraft. Obwohl sich in der Rezeptionsgeschichte der beiden Großmeister einige Ähnlichkeiten aufzeigen ließen, sind es doch die geradezu spiegelbildlichen Unterschiede in Biographie und Werk, die sich dem Betrachter aufdrängen. Während der Atheist Lovecraft seinen Cthulhu-Mythos als widersprüchliches Chaos des kosmischen Grauens komponiert, ist Sherlock Holmes - die Hauptfigur des Spiritisten und Feierabendmystikers Conan Doyle - ein Mann der Ratio. Die Holmes-Fälle sind sorgsam konstruierte Puzzle, die vom Logiker Holmes deduktiv aufgedröselt werden; Lovecrafts Figuren hingegen sind kaum mehr als Platzhalter - Objekte ihres Wahnsinns - deren Scheitern unausweichlich ist. Der Cthulhu-Mythos ist inkonsistent, widersprüchlich und (trotz der Versuche diverser Fans und Rollenspieler) nicht zu erklären. Die beiden literarischen Systeme, Holmes-Chronologie wie Cthulhu-Mythos, sind von unzähligen Autoren erweitert worden, und die Suche nach einem verbindlichen Kanon ist in beiden Fällen Gegenstand erbitterter Streitereien.

Zu diesen Erweiterungen (oder besser: Pastiches) zählen auch die Geschichten in ‘Shadows Over Baker Street‘. Der Witz ist nur, dass diese Geschichten in beiden Welten zugleich spielen und als Holmes/Cthulhu Crossover daher kommen. Die oben angerissenen Differenzen fordern den Autoren eine gründliche Auseinandersetzung mit ihren Vorlagen ab und zwingen sie, mit dem Paradoxon zu spielen. Das gelingt ihnen unterschiedliche gut; Gaiman macht es mit Abstand am besten. Spoiler gibt es keine - wer sich mit diesem Konzept anfreunden kann, wird seine Freude an ‘A Study in Emerald‘ haben. Versprochen!

p.s. Ja, ich weiß noch, was ich gestern geschrieben habe.

Selbst ist der Kritiker

Donnerstag, 19. Juni 2008 14:59

Literaturkritiker sind in der angebildeten Konsumentenschaft nicht sonderlich beliebt. Sie verdienten ihr Geld mit dem, was eh schon jeder (besser) wisse, indem sie Geschmacksfragen künstlich aufblähten, einen pseudointellektuellen Begriffsapparat pflegten und zu allem Überfluss als nützliche Idioten der finsteren Kulturindustrie hofiert würden. Zugestehen könne man ihnen bestenfalls einen gewissen Überblick über den tatsächlich unüberschaubaren Markt, den sie allerdings nur als Referenzfundus missbrauchten, um »normal gute« Autoren wie Ken Follet, Dan Brown oder Henning Mankell zu verunglimpfen. »Gut, dass uns diese Klugscheißer egal sind, und wir einfach so lesen können, was wir gut finden, eben weil wir es gut finden!«

Vergleichbare Urteile werden in ermüdender Regelmäßigkeit über Restaurant-, Film- oder Musikkritiker gefällt. Verziehen wird bestenfalls dem Sportkommentator, dem sich der Fachmann daheim in Kompetenzfragen zwar zumindest ebenbürtig wähnt, der aber immerhin mit Volkes Stimme spricht und unseren Jungs zuverlässig die Stange hält. Die ignorante Großherzigkeit des individuierten Denkers liegt letztlich in seinem Mitleid begründet; hat er doch nur zu genau begriffen, was Georg Kreisler (immerhin auf unterhaltsame Art) besungen hat:

»Es gehört zu meinen Pflichten,
Schönes zu vernichten als Musikkritiker,
Sollt ich etwas Schönes finden,
Muß ich’s unterbinden als Musikkritiker.
Mich kann auch kein Künstler überlisten,
Da ich ja nicht verstehe, was er tut.
Drum sag ich von jedem Komponisten:
Erst nachdem er tot ist, ist er gut!
«

Im Grunde ist der Kritiker nämlich eine arme Sau; hat von Kunst nichts begriffen, geschweige denn etwas anständiges gelernt. Und genau hier setzt die narzisstische Ermächtigung des Kritikgegners ein: Ist der Experte erst mittels einer explosiven Mischung aus gesundem Menschenverstand, küchenpsychologischen Einschätzungen und (optional) Adorno-Klappentexten demontiert, wird selbst in die Bresche gehüpft. Was dort ankommt, ist ein absurdes Spiegelbild seiner eigenen Wahnvorstellung: Die Subjekt gewordene Parodie auf den zuvor entmachteten Kritker. Die - selbstverständlich gut sortierte - DVD-Sammlung wird verbindlicher Kanon, die akribisch erlernten Namen Begriffsapparat und die Weltanschauung Motivarsenal für die interpretatorische Schnitzeljagd.

Das Beschriebene ist nicht verwerflich, betrifft letztlich jeden, der sich inhaltlich mit kulturindustrieellen Produkten auseinandersetzt und liegt in der Natur der Sache - was wohl am wichtigsten ist. Das kaum begrenzte Warenangebot verlangt entscheidungsfähige Konsumenten, die nicht gleich kapitulieren, wenn sie zwischen zwei TV-Sendungen wählen müssen. Diese banale Erkenntnis macht das Geschwätz von [insert favorite artist here] - Fans auf der anderen Seite aber auch nur unwesentlich erträglicher. Das Expertentum (ob nun professionell dem autonomen Kunstwerk nachtrauernd oder der in der selfmade-Variante nach dem heimischen Videoabend) ist Selbstbetrug - ist nervig - ist Ideologie.

Auflösen kann ich das Problem leider auch nicht, obwohl ich bisher sogar noch verschwiegen habe, dass die Warenvielfalt an und für sich eine tolle Sache ist. Gelegentlich bereitet mir sogar das Gespräch über diese Dinge Freude. Bis zum Kommunismus bleibt wohl nichts besseres, als öfter mal wegzuhören und ab und an zu klicken, wenn Amazon »Rezension unzumutbar?« fragt - im übertragenden Sinne aufs Ganze zielend, versteht sich.